Richtiges Lüften im Klassenraum spart Energie und leistet damit einen wertvollen Beitrag zum Klimaschutz. Die Lüftungspraxis im schulischen Alltag ist aber oft alles andere als klimafreundlich.
Im Rahmen des Projekts „Frischer Wind“ haben sich Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 und 6 aus der Klimaschutz-AG und der Garten-AG mit dieser Problematik beschäftigt. Die Idee war, Temperatur und CO2-Gehalt der Raumluft mithilfe von Sensoren und einem selbst programmierten Mikrocontroller zu erfassen. Durch optische und akustische Signale sollen die Schülerinnen und Schüler dann zum Öffnen bzw. Schließen der Fenster aufgefordert werden, um das Lüften zu optimieren.
Dazu wurden zunächst Grundlagen des Zusammenhangs zwischen Energieverbrauch und Erderwärmung erarbeitet und Modellversuche zu verschiedenen Lüftungsarten durchgeführt.
Anschließend wurde ein Stop-Motion-Film selbst erstellt und ein „sprechendes Poster“ gestaltet, um allen nicht am Projekt beteiligten Schülerinnen und Schülern die Erkenntnisse zugänglich zu machen.
Bei der Vorstellung des Projekts im Rahmen des „DigiGreen“-Wettbewerbs am 19.03.2026 in Düsseldorf konnten die Schülerinnen und Schüler mit ihrem Projekt „Frischer Wind“ die Jury so überzeugen, dass ihnen einer der drei Hauptpreise verliehen wurde. Wer noch mehr über den Wettbewerb und seine Gewinner lesen möchte, findet hier den Bericht über den Schulwettbewerb DigiGreen.
(Foto: NRW.BANK/Udo Geisler)